Sigmundsquelle-Zug      Mariazeller Bahn

Rechtlicher Hinweis: Dies ist die Geschichte einer Modellbahn. Eine frei erfundene Geschichte, also keine Tatsachen.

Die Sigmundsquelle und das "Papst-Wasser"

 

Dass die Gegend um Mariazell gutes Trinkwasser birgt, ist spätestens bekannt seit der Fassung des Wassers der Arthur-Krupp-Quelle im Halltal, einem Seitental von Mariazell. Seit 1997 wird zu Füßen der Sigmundskapelle auch die dortige Sigmundsquelle gefasst, deren heilbringendes Mineralwasser sich bis dato in die Salza ergoss. Die Analytik des Wassers zeigt einen relativ hohen Gehalt an Natriumkarbonat, der es leicht salzig schmecken lässt und dessen Eigenschaften man heilbringende Wirkung zuspricht. So zumindest preisen es die bekannten Werbeplakate der Sigmundsquelle dem Verbrauchen an.

 

Beim Besuch des Kardinals in Mariazell im Frühjahr 2000 wurde ihm dieses Wasser kredenzt, worauf sich bei seiner Exzellenz eine an diesem Tag vorherrschende Übelkeit alsbald legte. Beflügelt von diesem Ereignis sorgte der Geheilte dafür, dass fortan dieses Wasser sogar im Vatikan eingeführt wurde.

 

Neben der "weltlichen Abfüllung" produziert seitdem die Sigmundsquelle auch exklusiv für den Vatikan die „Marienabfüllung“. Darauf ist es zurückzuführen, dass auf den Flaschenbanderolen zwei Schweizer Gardisten des Vatikans abgebildet sind. Sie symbolisieren den päpstlichen Schutz, der über diese Quelle und den Transport bis Rom wacht.

 

Das im Volksmund genannte „Papst-Wasser“ muss gemäß Vorgabe aus dem Vatikan umweltschonend transportiert werden. Durch die Wiedereröffnung des Streckenabschnittes von Mariazell nach Gußwerk konnte die Mineralwassergesellschaft den Transport über die Schiene zusichern. Dem Engagement von Regionalpolitiker und scheinbar auch dem Zutun des heiligen Stuhls in Rom ist es zu verdanken, dass es gelang, das Wasser über die Schienen abzutransportieren. Da dieser Schienengüterverkehr auch dem Erhalt der wiedereröffneten Schmalspurschieneninfrastruktur dient, unterstützte sogar die Landesregierung der Steiermark den Gleisanschluss für das Mineralwasserunternehmen mit öffentlichen Mitteln. Als Gleisanschluss dient das ehemalige Ladegleis der Lade- und Haltestelle Rasing - St. Sebastian. Dort befindet sich die Ladestation der Sigmundsquelle. Am Ladegleis liegt auch das Sägewerk der Fa. Friedl, welches am reaktivierten Gleisanschluss Rund- und Schnittholz verlädt.

 

Täglich werden rund 15.000 Flaschen Mineralwasser abgefüllt und abtransportiert. Zur Abfuhr werden jeden Tag zwei bis vier Güterwagen versendet, die auf dem Rückweg das Leergut antransportieren. Als Wagen dienten die bewährten 4-achsigen gedeckten Güterwagen des Typs GGm/s (Bautzener), welche mit ihrer neuen Lackierung auch für die Sigmundsquelle werben.

 

Die Wagen laufen dank der Reaktivierung der Strecke nach Gusswerk im Pendel zwischen Rasing und St. Pölten Alpenbahnhof. Mit dem ersten Personenzug kommen die Güterwagen mit Leergut bis Mariazell mit. Von dort aus werden die Wagen zur Laderampe der Sigmundsquelle verschoben oder die Wagen laufen in einem Güterzug Richtung Gußwerk mit und werden in Rasing abgesetzt. Da die von der ÖBB geführten Holzzüge für die Sägerei der Bundesforste in Gusswerk leer nach Gußwerk laufen, können die Wagen für die Sigmundsquelle ab Mariazell ohne Lastüberschreitung nach Rasing mitlaufen.

 

Story, Design und Logo Sigmundsquelle: mrailway...

 

Geschichte der Sigmundsberg-Kirche

Hoch auf dem Sigmungsberg in Rasing trohnt seit 1443 die gleichnamige Kirche im trutzigen Baustil der späten Romanik. An den Fenstern erkennt man den Einfluss der Gothik, welcher sich nach der Zerstörung im Jahr 1485 mit Wiederaufbau im Jahr 1501 einstellte und sich bis heute erhalten hat. 

Besondere Ehre wurde dem Haus Gottes im Jahr 1827 zu Teil, als nach der furchtbaren Brand-kastatrophe im ca. 3 km entfernten Mariazell die Gnadenstatue aus der Basilika in diese kleine Kirche ausgelagert wurde.

Das Gebäude findet sich auch im Logo der Sigmundsquelle.

 

Die Wagen im Modell

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern stellt mrailway... die Wagen der Sigmundsquelle in Spur H0e her. Basis bilden die bekannten Bautzener von Roco. Die Wagen sind hochwertig lackiert und mehrfarbig bedruckt.

Die Wagen 1 bis 3 wurden von FERRO-TRAIN (Wien) gefertigt.

Ab inkl. Wagen 4 werden die Modelle in verschiedenen Fachwerkstätten exclusiv und im Namen von mrailway... gefertigt.

 

Die Lok im Modell

Roco stellt in 2017 mit Bestellnummer 33257 die grüne 1099.18 her. Die grüne Lok passt genau zu den weiß/grünen Wagen des Sigmundsquelle.

 

Buffet-Wagen

Ferro-Train legte im Dezember 2017 einen passenden Buffet-Wagen der Sigmundsquelle auf.

 

Wagen 1

GGm/s 16832-3

Sigmundsquelle 1

Ausverkauft

Wagen 2

GGm/s 16801-8

Mairenabfüllung

Ausverkauft

Wagen 3

GGm/s 16812-5

Aqua Sanitatum

Ausverkauft



Sigmundsquelle Wagen 4 - Neuheit 2018

mrailway... Bestellnummer 2000.104

ÖBB GG m/s 16827-3 Schmalspur Gedeckter Güterwagen -

Güterwagen Sigmundsquelle "Wagen 4"
Modell 1:87, Spurweite 9mm (H0e), Basis ROCO, Sonderaufdruck.

NEUWARE, originalverpackt. Nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.
Aufschrift: "Sigmunds-Quelle". Offene Bremserbühne.

Inkl. Zurüstteile.
LÜP = 128 mm

Auflage limitiert auf 33 Stück

Einmalserie, keine Nachproduzierung. Limitierung garantiert.

jetzt Vorbestellung möglich !

Liefertermin: vstl. Sommer 2018

PREIS: 92,90 EURO

inkl. 19% USt., zzgl. Verpackung und Versand


Buffet-Wagen

Ferro-Train: 732-600-Y   ÖBB WR4ip/s 5701-3 Sigmundsquelle Buffetwagen

 

 


Gleisanschluss Sigmundsquelle, Rasing

Anbei der schematische Lageplan des Gleisanschlusses der Sigmundsquelle in Rasing.

Hinweis: das links Stutzgleis dient dem Sägewerk zur Verladung.

Anbei zum Vergleich der Spurplan bis zur Stilllegung der Strecke von Mariazell nach Gusswerk.